Ausgewählte Fotos werden während der Klimahouse-Messe in Bozner Geschäftsvitrinen ausgestellt
Prämierung auf Klimahouse-Messe am Samstag, 31.1.2026 um 13.00 h am Stand der Klimahaus-Agentur
Mit Jahresende ist der Fotowettbewerb erfolgreich abgeschlossen worden. Die vielen Einsendungen haben Themen der Nachhaltigkeit, Klimaneutralität im postfossilen Zeitalter, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Innovation und Tradition vertieft. Die Bildmotive zeigen eine individuelle und kritische Auseinandersetzung mit dem Naturraum und der gebauten Umwelt. Die Fotoarbeiten wurden auf der Webseite https://www.klimahouse-fotocontest.com/galerie/hochgeladen.
Die Fachjury hat sich intensiv mit der Bewertung der insgesamt 305 aus dem In- und Ausland eingesandten Fotos befasst. Am 9. Jänner 2026 erfolgte die Jurysitzung, bei der die besten Bilder in die engere Auswahl genommen wurden. Die fotographische Qualität, Idee und Ästhetik unter Einbeziehung der Ausschreibungskriterien, vor allem der Bezug zur Nachhaltigkeit und Klimaneutralität, waren für die Bewertung ausschlaggebend. Die vielen eingereichten Fotografien offenbaren ein breites Spektrum heterogener Sichtweisen, sowie unterschiedlich ausgeprägter fotographischer Konzepte. Der Fokus lag auf der kritischen Einordung von Inhalt, Kontext und Bildsprache und deren kohärenter Beziehung zum thematischen Rahmen des Wettbewerbs, so die Jury.
Die Jury setzt sich zusammen aus den Profi-Fotografen Oliver Jaist, Gregor Khuen Belasi, Horst Hambrusch und Ingrid Heiss.
Die Fotos werden von Ende Jänner bis Anfang Februar 2026 in einer Ausstellung in den Geschäften der Bozner Altstadt zu sehen sein. Die besten Bilder werden in einer Fotoschleife auf der Bozner Klimahouse-Messe veröffentlicht.
Die Prämierung erfolgt auf der Klimahouse-Messe am Stand der Klimahaus-Agentur am Samstag, 31.1.2026 um 13.00 Uhr.
Insgesamt wurden 20 Bildmotive in die engere Wahl gezogen. Es werden drei Hauptpreise vergeben:
Sie gehen an Elmar Dorigatti aus Bozen, Werner Schröter aus Innsbruck und Cesare Barillà aus Piacenza.
Der Fotowettbewerb wurde durch folgende Partner unterstützt: HGV Hotelier- und Gastwirteverband, Messe Bozen, Verkehrsamt der Stadt Bozen, Dachverband für Natur und Umweltschutz, AVS- Südtiroler Alpenverein, Klimahausagentur, Athesia Ag, Keim Farben, Bierbrauerei Forst, Stiftung Sparkasse, Bioarchitettura ®, Federesco, Kuratorium Technische Kulturgüter
Die Prämierten
1. Preis
Elmar Dorigatti, Bozen

Vinschgerbahn, Gänse im Winter. Symbiose zwischen Landschaft und nachhaltiger Mobilität. Detailreich und kommunikativ, im Gegenlicht der Wintersonne. Aufreihung der verschiedenen Handlungsbereiche, im Vordergrund die Gänse am verschneiten Bahndamm, der Zug im Schatten und im Hintergrund das Schauspiel der Wolkenverhangenen Sonne.
2. Preis
Werner Schröter, Innsbruck

Bahnhof Brenner, Wasserturm. Der Augenblick gibt die Perspektive zwischen den Containerzügen auf den Wasserturm frei. Die permanente Forderung, Waren von der Straße auf die Schiene, wird in einer verkürzten Bildsprache dargestellt.
3. Preis
Cesare Barillà, Piacenza

Campo agrovoltaico. Questo sistema permette di produrre contemporaneamente energia elettrica e prodotti agricoli. Ottimo modello di sostenibilità che sfrutta lo stesso spazio per due scopi.
Agrivoltaik als Potenzial einer nachhaltigen vielfältigen Nutzung, die Produktion von Energie und Nahrungsmitteln. Die monotone Reihung ist durch die differenzierte Funktionalität und die Licht- und Schattenwirkung zu einem Muster zusammengefügt.
4.- 20. Preis
4.
Emma Graziani, Ravenna
Rinascita / Wiedergeburt. Der Kontrast zwischen Natur und Struktur, zwischen Brutalität des Sichtbetons und die Kraft der Vegetation. Die elementare Schichtung des Blütenschleiers, dahinter die verwitterte Mauer mit neuem Giebel leiten in einen fast wolkenlosen Himmel an einem Sommertag über.
5.
Michael Rizzi, Neumarkt
Human and architecture / Mensch und Architektur. Licht und Schatten, Projektionen der Struktur gliedern bewusst die Flächen.
6.
Francesco Pozzato, Bassano
Treni merci con neve in Cina, Locomotiva serie QJ Line Jitong, febbraio 2004. Güterzug in verschneiter Landschaft, China. Das Wolkengebirge der bergauffahrenden Dampflok, vermischt mit Russpartikeln, lässt auf die Ressourcen der chinesischen Wirtschaftsmacht schließen.
7.
Alan Monziani, Leifers
Naturalmente diversi ma vicini. Natürlich verschieden aber nahe. Die Variation in der Natur mit verschiedensten eng beieinanderliegenden Ausprägungen ist Ansporn für die Phantasie.
8.
Raffaella Inglese, Bologna
Biblioteca Michelucci, Universitá di Bologna. Prima adesione alla iniziativa “Porta una pianta in Biblioteca”. Bibliothek Michelucci, Universität Bologna, start up der Initiative “Trage eine Pflanze in die Bibliothek“,
9.
Carlo Dario, Padova
La terra viva. Lebendige Erde
10.
Jürgen Schäfer, Ritten
Historischer Mauer BAU Martell. Dammkronensetzung
11.
Enrico Thannhoffer, Como
Recupero materiali. Wiedergewinnung von Material
12.
Nicola Colella, Milano
Salewa Headquarters 01. Concept energetico intelligente e CO2 free
13.
Andrea Pifano Castelli, Roma
Ovolo nascente, Cetraro (CS). Der Pilz sprengt das Erdreich
14.
Salvatore Cusumano, Alcamo Interni. Chiesa di San Cataldo, Palermo.
Untersicht des Gewölbes der Kirche von San Cataldo, Palermo.
15.
Pietro Cavalosci, Frosinone
Dove non arriva la macchina…arriva il mulo. Wo das Auto nicht hinkommt, kommt der Muli hin.
16.
Sara Vinatzer, Leifers
Rundfahrt mit Hund, dem ersten Wächter und Helfer des Menschen.
17.
Francesca Cocchiola, Colle Val d’Elsa
Isoacustic
18.
Michael Flach, Trins
Umbau eines historischen Bauernhofs in ein Multigenerationen Haus in Trins, Tirol. Die verglaste Westfassade bietet einen Einblick in 3 übereinander liegenden Wohnungen mit Passivhaus Standard.
19.
Bruno Ferdigg, Enneberg
Ein Rückzugsort inmitten verschneiter Natur. Einfachheit, Ruhe und die Kraft des nachhaltigen Lebens im Einklang mit der Umwelt
20.
Mohsen Moeni, Genova
Urban Veins This photograph captures a moment where urban infrastructure transcends its purely technical role and becomes a support for natural growth. The cable, designed to transmit energy and light, unexpectedly hosts vegetation, suggesting a possible coexistence between built systems and living processes.